Caravaggio’s stolen Nativity painting

Caravaggio in Palermo: Das verschwundene Gemälde

1969 wurde aus dem Oratorio di San Lorenzo ein 2,7 mal 2 Meter großes Gemälde von Caravaggio gestohlen. Die Diebe schnitten das Bild aus dem Rahmen, luden es auf eine Ape und fuhren davon. Was danach geschah, weiß bis heute niemand genau: Es gibt Geschichten über einen von der Mafia in Auftrag gegebenen Diebstahl, darüber, dass das Gemälde in Stücke geschnitten wurde, und sogar darüber, dass Ratten und Schweine es beschädigt haben sollen.

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Porta Felice in Palermo

Porta Felice

Porta Felice hat keinen klassischen Torbogen, der sich oben schließt – und genau darum rankt sich einer meiner liebsten palermitanischen Stadtklatsche. Im 18. Jahrhundert nannte man das Tor scherzhaft i corna a luna – „die Hörner unter dem Mond“. Gleich daneben lag die Uferpromenade, wo der Adel abends gerne spazieren ging, auch zu romantischen Treffen. Deshalb scherzte man, das Tor sei absichtlich nach oben offen geblieben, damit betrogene Ehemänner in die Stadt gehen konnten, ohne mit ihren Hörnern am Torbogen anzustoßen.

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Traditional Sicilian Teste di Moro ceramic heads

Teste di Moro

Auf Sizilien begegnet man den Teste di Moro fast überall: zwei Köpfen, einem männlichen und einem weiblichen. Und hinter dieser wunderschönen Keramiktradition steckt eine Geschichte, die alles andere als romantisch ist. Einer Legende nach verliebte sich ein sizilianisches Mädchen in einen jungen Araber und erfuhr später, dass er Frau und Kinder hatte und bald nach Hause zurückkehren würde. Während er schlief, schlug sie ihm den Kopf ab, machte daraus einen Blumentopf und pflanzte Basilikum hinein.

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