Geschichten

San Giuseppe dei Teatini church in Palermo

San Giuseppe dei Teatini

Die Theatiner hatten eine ziemlich ungewöhnliche Regel: Sie durften weder Land besitzen noch ein Einkommen haben oder auch nur um Almosen bitten. Sie lebten ausschließlich von dem, was die Menschen ihnen freiwillig gaben. Gab es an einem Tag nichts zu essen, fasteten die Mönche einfach und warteten — für sie bedeutete das vollkommenes Vertrauen in die göttliche Vorsehung. Der heilige Kajetan, einer der Gründer des Ordens, achtete besonders streng darauf, dass diese Regel eingehalten wurde. Später wurde er zum Schutzpatron der Arbeitssuchenden und der Menschen in finanziellen Schwierigkeiten.

WEITERLESEN
Caravaggio’s stolen Nativity painting

Caravaggio in Palermo: Das verschwundene Gemälde

1969 wurde aus dem Oratorio di San Lorenzo ein 2,7 mal 2 Meter großes Gemälde von Caravaggio gestohlen. Die Diebe schnitten das Bild aus dem Rahmen, luden es auf eine Ape und fuhren davon. Was danach geschah, weiß bis heute niemand genau: Es gibt Geschichten über einen von der Mafia in Auftrag gegebenen Diebstahl, darüber, dass das Gemälde in Stücke geschnitten wurde, und sogar darüber, dass Ratten und Schweine es beschädigt haben sollen.

WEITERLESEN