
Wenn ich ehrlich bin, gehört Casa Professa nicht zu meinen Lieblingsorten in Palermo. Trotzdem empfehle ich jedem, sie wenigstens einmal zu besuchen. Alles Weitere ist dann Geschmackssache. In einem der ersten Bücher, die ich über Palermo gelesen habe, beschrieb ein Einheimischer sie mit dem Wort tascia – etwas Auffälliges,[…]

Diese Garnele habe ich erst kennengelernt, als ich begann, wirklich in Palermo zu leben. Nachdem ich sie zum ersten Mal in einem Restaurant probiert hatte, beschloss ich, rote Garnelen für das Silvesterdinner zuzubereiten. Wie groß war mein Schock, als ich erfuhr, dass man sie roh isst. Stell dir vor:[…]

Ganz am Anfang des Ballarò-Marktes, wenn du von der Casa Professa kommst, gibt es eine kleine Gasse, die den Namen eines der geheimnisvollsten Menschen trägt, die jemals in Palermo geboren wurden. Eigentlich eines der geheimnisvollsten Persönlichkeiten Europas seiner Zeit. Wahrscheinlich würdest du sie ohne einen Hinweis gar nicht bemerken.[…]

Wie ich schon einmal erzählt habe, wird in Palermo fast nichts weggeworfen. Natürlich würde ich unsere Flohmärkte nicht mit denen in Rom oder Paris vergleichen. Aber als ich hierhergezogen bin und fast alles neu kaufen musste, haben sie mein Budget enorm entlastet. Neben den Märkten gibt es bei uns[…]

In Palermo könnte man endlos Süßigkeiten essen! Vielleicht erinnerst du dich an die berühmte Szene aus Der Pate. Nachdem Clemenza und seine Männer den Verräter Paulie im Auto getötet haben, sagt er: „Lass die Waffe liegen. Nimm die Cannoli.“ Der Satz über die Cannoli war eine Improvisation des Schauspielers,[…]