
Ich liebe es, irgendwo in der Mitte der Via Vittorio Emanuele (Cassaro) stehen zu bleiben und auf ihre beiden Enden zu schauen. Auf der Seite des Palazzo Reale sehe ich die mit Majolika verzierte Porta Nuova. Und auf der Seite zum Meer hin die Porta Felice. Ich weiß nicht[…]

In Palermo gibt es einen Ort, der mich vor allem wegen seiner besonderen Aufgabe fasziniert hat: das Oratorio dei Bianchi. Heute ist es ein Museum, doch im 16. und 17. Jahrhundert war es der Sitz der Compagnia del Santissimo Crocifisso – einer Bruderschaft von Männern in weißen Gewändern mit[…]

Ich gebe zu, dass ich kein großer Fan von „Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt gesehen haben muss“ bin, und das erste Mal kam ich in die Kapelle, weil im Palazzo Reale Michelangelo ausgestellt wurde. Ich gestehe: Ich lag falsch. Vor zehn Jahren stellte die Zeitung The Daily Telegraph ihre persönliche[…]

Ich liebe Segelyachten und komme manchmal einfach in die Marina, um dort zu sitzen und ihnen zuzusehen. Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man auf der rechten Seite der Marina eine alte Segelyacht mit dem Namen Liscia Bianca. Diese Geschichte begann vor fast 50 Jahren in einer ganz gewöhnlichen Familie[…]

Zum ersten Mal bin ich auf den griechischen Inseln auf „Brot mit Eis“ gestoßen. Dort wurde es „Ice Cream Sandwich“ genannt, und ich dachte, das sei ein Scherz. Offenbar nicht. Eine Brioche mit Eis kann als eines der späten Frühstücke der Palermitaner gelten, manchmal sogar als ihr Mittagessen. Als[…]

Ein weiteres leuchtendes und köstliches Symbol Siziliens sind die sizilianischen Blutorangen – Arance Rosse. Bei uns sagt man, dass eine Blutorange dort geboren wird, wo der Schnee des Ätna auf die Sonne Siziliens trifft. Deshalb kann man sie auch nur während der Schneesaison wirklich genießen – von Dezember bis[…]

Als ich zum ersten Mal zum Villino Florio ging, nahm ich einen sehr komplizierten Weg durch arme, nicht touristische Viertel von Palermo. Während ich mich umsah, begann ich nach einer Antwort auf die Frage zu suchen: „Warum baute eine der reichsten Familien Italiens Ende des 19. Jahrhunderts ihr Haus[…]

Heute habe ich es endlich ins Oratorium San Lorenzo geschafft. Mein Hauptziel war es, endlich die Kopie des in Palermo gestohlenen Caravaggio zu sehen. Doch stattdessen hat mich das Oratorium selbst begeistert. Es liegt so versteckt zwischen den engen Gassen der Stadt, dass ich, obwohl ich Palermo inzwischen ziemlich[…]

Eine der Fragen, die ich meinen palermitanischen Freunden in den ersten Wochen meines Lebens in Palermo immer wieder stellte, war: Warum spielt die Fußballmannschaft der Stadt in Rosa und Schwarz? Ich bin blond, ich mag Rosa, aber ich konnte diese Farbe einfach nicht mit Fußball verbinden. Und als ich[…]

Dies ist meine Lieblingskirche in Palermo – San Giuseppe dei Teatini. Ich fühle mich dort einfach unglaublich wohl. Ich mag die besondere Atmosphäre und die Energie dieses Ortes. Die Theatiner sind ein katholischer Orden, der diese Kirche im 17. Jahrhundert erbaut hat. Eine Besonderheit dieses Ordens war, dass seine[…]