Der heilige Christophorus gilt als Schutzpatron der Reisenden, Seeleute, Träger, Fahrer und auch der Postangestellten. Deshalb kann man in der Via Roma, links neben dem großen Gebäude der Poste Italiane – einem hervorragenden Beispiel der Architektur aus der Zeit des Faschismus – eine große Statue des heiligen Christophorus sehen.
Der Überlieferung nach war er ein außergewöhnlich starker Mann. Er lebte an einem Fluss und sah seine Bestimmung darin, anderen Menschen zu helfen. Der Fluss war reißend und es gab keine Brücke. Wenn jemand das andere Ufer erreichen musste, nahm der heilige Christophorus die Person auf seine Schultern und trug sie durch die Strömung.
Eines Tages brauchte ein kleiner Junge seine Hilfe. Christophorus hob ihn mühelos auf seine Schultern, doch mit jedem Schritt durch den Fluss wurde der Junge immer schwerer. Als sie das andere Ufer erreichten, sagte der Junge, dass er Jesus Christus sei, und erklärte, dass der heilige Christophorus, als er ihn über den Fluss trug, die Last der ganzen Welt auf seinen Schultern getragen hatte.
Man sagt, dass der heilige Christophorus deshalb oft mit einem Kind auf der Schulter und einem Stab in der Hand dargestellt wird.
